Martin Kastler
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Nürnberg raus aus dem Dornröschenschlaf

3. Februar 2010

Metropolregion braucht Nordanbindung möglichst schnell

„Die Denkpause der Stadtrats-SPD zur Nordanbindung des Flughafens bringt den Standort unserer Metropolregion europaweit in Gefahr“, so der mittelfränkische Europaabgeordnete Martin Kastler. „Mit ihrem Zögern schadet die SPD Nürnbergs Wirtschaft und bedroht die Zukunft des Flughafens mit rund 4.000 Arbeitsplätzen.“ Kastler unterstützt die Forderung des CSU-Bezirksvorsitzenden Dr. Markus Söder und des CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Sebastian Brehm für eine schnelle Entscheidung zum Bau der Trasse.

„Aus eigener leidvoller Erfahrung muss ich jede Woche auf das Neue erleben, wie zäh der Verkehr durch den Stadtteil Ziegelstein Richtung Flughafen fließt“, so der Abgeordnete, der regelmäßig zwischen Brüssel, Straßburg und Schwabach pendelt.

Kastler lobt die überaus gute Infrastruktur des Flughafens mit genügend Parkplätzen, den kurzen Abfertigungszeiten, einer attraktiven Ladenpassage und der hervorragenden U-Bahn-Verbindung, die er ebenso oft wie das Auto nutzt. Doch im Vergleich zu anderen Flughäfen dieser Größe ist die Anbindung mit dem Auto kein wirklich gutes Aushängeschild, kritisiert er.

Die Metropolregion Nürnberg wurde 2005 zum offiziellen „EU-Gateway für Osteuropa“ erklärt. „Um diesen Titel gerecht zu werden, muss das Drehkreuz Nürnberg auf allen Verkehrswegen dem Gebot der Zeit entsprechen und nicht in einen Dornröschenschlaf verfallen. Die Konkurrenz in Europa schläft nicht, das muss auch der SPD klar sein“, mahnt Kastler.

Martin Kastler