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Die Linke sollte ihre explosiven Altlasten entsorgen
30. August 2010
Kastler unterstützt erneute Minenräumaktion im ehemaligen innerdeutschen Grenzbereich
NÜRNBERG/BRÜSSEL – 20 Jahre nach dem Fall der Mauer finden sich in Deutschland erneut gefährliche Hinterlassenschaften. Am 1400 Kilometer langen Grenzstreifen von der Lübecker Bucht bis zur damaligen deutsch-tschechoslowakischen Grenze bei Hof wurden von 1961 bis 1985 über 1,3 Millionen Tretminen verlegt. Nach der Wiedervereinigung wurden die Minenfelder geräumt, die auch an der innerdeutschen Grenze der fränkischen Landkreise Kronach, Coburg und Haßberge angelegt worden waren – leider nicht vollständig. Eine, der rund 33.000 nicht wiedergefundenen Minen, wurde vor kurzem von einer Pilzsammlerin entdeckt – nur durch Zufall ist nichts passiert. Der explosive Fund lag etwa 20 Meter neben dem sogenannten Todesstreifen der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
“Der Einsatz von Landminen war ein barbarischer Akt des DDR-Unrechtsregimes, daher sollte die SED-Nachfolgepartei Die Linke für die Kosten einer erneuten Minensuchaktion aufkommen. Es geht schließlich um die Sicherheit mitten in Deutschland. Die Linke, die sonst in Schaufensteranträgen die Ächtung von Landminen unterstützt, kann jetzt in Deutschland ihre eigenen explosiven Altlasten wegräumen helfen”, so der CSU-Europapolitiker.
Kastler unterstützt die Initiative der Bürgermeister in den betroffenen Gemeinden, eine erneute Minensuchaktion zu starten.



